Dr. Peters Gruppe - Virtualisierung sorgt für Dynamik und Sicherheit

PDF-Download

Der Hauptsitz der größten deutschen Handelsflotte und der neuntgrößten Tankerflotte der Welt liegt nicht an der „Waterkant“, sondern deren „Kommandobrücke“ befindet sich in Dortmund. Von hier aus betreut die Dr. Peters Gruppe, einer der größten deutschen inhabergeführten Schiffsinitiatoren, die Guthaben seiner Anleger. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 6,36 Milliarden Euro gehört das Unternehmen in Deutschland zu den ältesten und erfolgreichsten Emittenten geschlossener Fonds.

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Luftfahrt. Hier investiert das Unternehmen in moderne und effiziente Flugzeugtypen wie z. B. die BOEING 777-300ER, den Airbus A380-800 oder die A319-100. Auch bei diesen Flugzeugfonds war die Dr. Peters Gruppe in den Jahren 2007 bis 2009 Marktführer.

Absolute Datensicherheit

Dabei verfolgt das Unternehmen in allen seinen Investitionssegmenten eine Produktphilosophie der „Dynamik & Sicherheit“. Diese Strategie einer dynamischen Anpassung von Einnahmen und dem Ausnutzen von Marktchancen bei gleichzeitiger größtmöglicher Sicherheit spiegelt sich auch in der IT-Architektur wider.

„Genauso wie sich unsere Anleger absolut darauf verlassen können, dass ihre Ersparnisse seriös investiert und verwaltet werden, müssen auch ihre Daten vor Manipulation, Verlust und unberechtigtem Zugriff geschützt werden“, bringt es Geschäftsführer Jürgen Salamon auf den Punkt.

Das enorme Unternehmenswachstum und die Internationalisierung der vergangenen Jahre erforderten deshalb eine immer größere Zahl an Servern mit großem Speicherplatz für die Datensicherung und Archivierung. Gleichzeitig stieg damit jedoch auch der Wartungsaufwand. Außerdem war bei der herkömmlichen, festen Zuordnung von Applikationen und Servern die Auslastung der Ressourcen nicht optimal.

Mit den Consultants von TAROX

Darum wurde die Dr. Bülow & Masiak GmbH in Marl beauftragt, ein zukunftssicheres Virtualisierungskonzept zu entwickeln, das dem Wachstum des Unternehmens gerecht wird und gleichzeitig bei jeder Servererweiterung die laufende Arbeit der User so wenig wie möglich beeinträchtigt. Das auf professionelle Netzwerk- und Internet-Lösungen spezialisierte Unternehmen betreut schon seit 1995 das komplette IT-Umfeld der Dr. Peters Gruppe. Gemeinsam mit den Consultants der TAROX AG entwickelte Dr. Bülow & Masiak dann in 2008 ein Konzept, welches die jeweils augenblicklich benötigte Performanz immer effizient auf die Ressourcen der einzelnen Server verteilt. So kann die neu eingesetzte Hardware optimal genutzt und gleichzeitig die Anzahl der Server reduziert werden. Das Projekt umfasste dann die komplette Hardwarebeschaffung sowie den gesamten Übergangsprozess von der physikalischen in eine virtuelle Server-Infrastruktur.

Wesentliche Bausteine zur Lösung des Problems waren zum einen die VMware ESX-Server von TAROX sowie die externen Speichersysteme von EMC². Die VMware-Server bieten eine stabile und hoch verfügbare Plattform, arbeiten direkt und ohne leistungsreduzierende Umgebungen mit der Hardware zusammen und gewährleisten durch ‚Hochverfügbarkeit’ von VMware einen verlustfreien Betrieb der virtuellen Server. Die Speicherung aller Datenbereiche für die virtuellen Server erfolgt auf Speichersystemen von EMC².

Hochverfügbarkeit auch im Brandfall

Die Spezialisten der Dr. Bülow & Masiak GmbH verteilten dann die beiden ESX-Server und die zugehörigen EMC² AX 4-5 Speichersysteme auf zwei baulich getrennte Serverräume (Brandabschnitte). VMware-Server und Speichersysteme sind über zwei 2 Fiberchannel Switches (4 Gbit/s) miteinander direkt und über Kreuz verknüpft. Beide Speichersysteme sind mit Hilfe von Navisphere und Mirrorview synchron gespiegelt. Durch diese Aufteilung bleibt das Gesamtsystem sogar im Falle eines Brandes immer hochverfügbar.

Die gesamte virtuelle Umgebung wird von einem VMware vCenter Server 4.0 gemanagt. Dazu können die einzelnen virtuellen Server installiert und administriert und im Bedarfsfall von einer Server-Hardware auf eine andere verschoben werden. Das Konzept dieser Virtualisierung bietet auch für die Datensicherheit neue Möglichkeiten. Gesichert wird heute über einen TAROX ParX 5000R Server, der als Backup Proxy Server dient.

Mit einer direkten Anbindung an das SAN über Fibre Channel, werden im laufenden Betrieb Vollbackups der virtuellen Maschinen erstellt. Die Sicherung erfolgt dabei mit hohen Transferraten, ohne dabei die ESX-Server oder das Produktivnetzwerk zu belasten. Als Backup Software kommt der vRanger Pro von Vizioncore zum Einsatz, welcher die Schnittstelle zum eingesetzten VMware Consolidated Backup bereitstellt.

Eine weitere Sicherung auf Dokumentenebene ist mit Backup Exec von Symantec realisiert worden. Um einzelne E-Mails wiederherzustellen kommt hier der entsprechende Exchange Agent zum Einsatz. Für eine weitere Expansion des Unternehmens stehen mit dieser flexiblen IT-Struktur nun genügend Ressourcen zur Verfügung. Ein zusätzlicher virtueller Server lässt sich binnen weniger Minuten einrichten. Außerdem kann das Gesamtsystem durch weitere ESX-Server und Speichersysteme ergänzt werden. Das bedeutet nicht nur für die Handelsflotte der Dr. Peters Gruppe: „Leinen los und volle Kraft voraus!“

Entdecken Sie Windows 8