Solar Fabrik - Datensicherung und Serverstruktur auf höchstem Niveau

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Die Solar-Fabrik AG mit Sitz in Freiburg gehört mit ihren hochwertigen Produkten zu den europaweit führenden Unternehmen der Solartechnik. Der börsennotierte Konzern ist in nahezu allen Bereichen der Photovoltaik tätig, vom Waferhandel über die Fertigung von Solarzellen und Modulen bis zu Komplettsystemen für die Solarstromerzeugung. In allen Fertigungsstufen der Produktion achtet das Unternehmen auf höchste Qualität, was sich in der Langlebigkeit der Produkte und höchsten Wirkungsgraden der Module zeigt. Mit der weltweit rasant steigenden Nachfrage nach Photovoltaikmodulen „made in Germany“ wurde jetzt auch die Kapazitätserweiterung in der Freiburger Modulproduktion erforderlich.

Neue Serverkonzeption für Werk III

Im Frühjahr 2009 wird die Solar-Fabrik Werk III in Betrieb nehmen. Hier kommt die neueste Generation von Fertigungstechnik zum Einsatz, unterstützt durch Roboter und eine hoch automatisierte Lagerhaltung (s. Fotos). Mit der Inbetriebnahme dieses Hightech-Werkes verdoppelt die Solar-Fabrik AG nicht nur ihre Fertigungskapazitäten auf einen Schlag. Gleichzeitig wird auch das Thema Datensicherung und -management auf modernsten Stand gebracht. Die besondere Anforderung dabei: Maximale Datensicherheit und Vernetzung der inzwischen insgesamt drei, auf mehrere Standorte in Freiburg verteilten, Produktionseinheiten.

Teamwork für IT-Optimierung

Mit diesem Anforderungsprofi l wandte sich Felix Spielvogel, IT-Leiter bei der Solar-Fabrik, an Stefan Wehmeier, der beim Tarox-Systempartner Pointcom in Waldkirch die Geschäfte führt. Beide, Planer und Anwender, entwickelten im Team eine für die Rahmenbedingungen optimale Server-, Daten- und Software-Umgebung. Die Lösung war eine virtuelle serverbasierte Umgebung auf SAN-Storages. Für die Vernetzung der drei Werke holten sie Spezialisten von T-Systems ins Planungsteam.

Datensicherung oberste Priorität

„Für unser Unternehmen, das praktisch ohne Stop im Drei-schichtbetrieb produziert, hatte die Sicherheit beim Datenhandling und bei der Datensicherung oberste Priorität“, betont Felix Spielvogel von der Solar-Fabrik. Das Team um pointcom-Chef Wehmeier setzte diese Anforderung in mehreren, voneinander unabhängigen Maßnahmen um. Beispielsweise wurden der Haupt- und der Backup- Server in Werk III in zwei baulich getrennten Räumen untergebracht. Neben der Realisierung des Backupszenarios wurde eine Desaster- Recovery-Site von TAROX eingerichtet, die im Fehlerfalle eines Servers oder eines Storagesystems auf den Spiegel im jeweils anderen Raum zugreifen kann. Dies wurde mit dem Feature VMware Standard High Availability auf zwei TAROX ParX 2500R und zweier EMC Clariion AX 4-5 mit Navisphere und Mirrorview (synchron) durch die Spezialisten von TAROX realisiert. Gleichzeitig kamen dort die neuesten Brandschutz- und Klimatechniken zum Einsatz. Das bietet Sicherheit nicht nur im laufenden Betrieb, sondern auch im Fall eines Brandes oder anderem hohen thermischen Eintrag in die Serverräume. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung per USV war dabei selbstverständlich. Redundanz auch bei verschiedenen Netzwerkkomponenten wie Switches. Zudem wurde das Netzwerk mit LWL Netzwerkkabel doppelt vernetzt, die beiden Stränge laufen dabei auf getrennten Trassen aus der Produktionshalle zu den Servern.

Mit neuer Energie in die Zukunft

„Mit der gewählten Systemlösung haben wir nun maximale Datensicherheit,“ unterstreicht Stefan Wehmeier von pointcom. „Die Solar- Fabrik kann sich voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren: die Produktion von hochwertigen Solarstrommodulen.“ Und tatsächlich, wenn im Frühjahr 2009 das neue Werk III in Betrieb geht, wird nicht nur die Servertechnologie fit für die Zukunft sein, sondern auch die Produktionstechnologie der Solar-Fabrik: Bis zu 130 Megawatt Solarstrommodule können dann pro Jahr vom Band gehen. Damit lassen sich jedes Jahr über 40.000 Haushalte komplett mit Solarstrom versorgen. Die Zukunft kann beginnen.

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